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sozialer Abtörner - Schüchternheit

Holla Allerseits!

Heute war ich spazieren. Jap, das klingt nach dem aufregendsten Erlebnis, das man haben kann. Hier war kein schönes Wetter, Regen und Kälte. Aber ich mag das, da treffe ich wenig Menschen, denen ich freundlicherweise ins Gesicht blicken und dabei ein "Hallo" nuscheln sollte. Klar, zwischen Dorf und Stadt ist da noch einmal ein Unterschied, ich bin auf dem Dorf groß geworden, lebe jetzt aber seit einigen Jahren in der Stadt. Man merkt es. Im Dorf kennt man sich oftmals und so ziemlich jeder lächelt und lässt dabei ein "Hallo" oder "Grüß Gott" verlauten. In der Stadt hingegen sehen viele nur den Boden an und sind weit davon entfernt einen Gruß zu verbalisieren. Ich bin inzwischen einer dieser Menschen. 

Es war nicht meine Absicht so zu "werden", aber die Umgebung macht vieles aus. Ich mag die Stadt, vieles ist leicht zu erreichen. Nun ja aber die Menschen schauen oft so aus, als hätten sie in ihrem Leben nur in saure Äpfel gebissen, alle sind gestresst. Ich bin lediglich übertrieben schüchtern. Menschen, die mich kaum kennen würden sagen ich sei unhöflich, aber das war nie meine Absicht. Genau so geht es, denke ich, vielen anderen schüchternen Menschen auch. Sie wollen ja freundlich lächeln und etwas sagen, aber irgendetwas in ihrem Leben hat sie so beeindruckt, dass es nicht gehen will. 

Heute beim spazieren waren mehr Menschen unterwegs als erwartet. Ich habe den meisten ein Lächeln geschenkt, bei ein paar zu Boden gesehen, aber niemanden wirklich ein "Hallo" hören lassen. Ich schäme mich dafür, denn ich selber mag unfreundliche Menschen nicht, die sind meistens unangenehme Genossen. Aber ich will ja auch nicht so sein und ich kämpfe dagegen an. Dennoch bleibt dieses dämliche Hallo im Hals stecken. So ein Mist! Eben bei diesem Spaziergang aber dachte ich darüber nach, also über die beiden Seiten, introvertierter und extrovertierter Mensch. Genügend meiner engen Freunde sind schüchtern, aber wenn sich ein bisschen auftauen, sind sie die lebenslustigsten Personen und deswegen liebe ich sie so. Ich selber bin ein super Beispiel dafür, dass man gewisse schüchterne nur ein bisschen anstacheln muss, ich bin total ruhig, wenn man mich kennen lernt, meine Meinung behalte ich erstmal für mich und Menschen, die gerade das erste Mal auf mich treffen, nennen mich ein süßes, kleines Mädchen. Ein anderer Spitzname war auch "niedliche Elfe". Das war bevor sie mich richtig kennen lernten. Danach bin ich der verrückte Freak oder auch das kleine Teufelchen

Wenn ich davor still im Auto saß und aus dem Fenster gestarrt habe, dann singe ich jetzt laut mit und tanze (soweit das auf einem Sitz geht) mit. Ich bin so unmusikalisch, ich habe null rhythmus- Gefühl. Stört aber keinen und mich in diesem Augenblick erst recht nicht. 

Doch um noch einmal zurück zum gedachten Thema zu kommen, nicht jeder Mensch, der zu Boden schaut ist mies gelaunt, manche sind einfach nur schüchtern (Jap, ich habe ziemlich lange für diese Erkenntnis gebraucht...) Doch ich weiß nun einmal von meinen Vögelchen, dass mich bestimmte Menschen schon als sehr unangenehm unfreundlichen Menschen wahrgenommen habe, weil ich zu schüchtern war. Ich kann es ihnen nicht verübeln, wenn ich mir mal selber begegnen würde, würde ich mich auch für unhöflich halten. Aber inzwischen hat es für mich mehr Prorität, wer ich für meine Freunde bin und als gute Freundin tauge ich laut Erfahrungsberichten auf jeden Fall. Deswegen, wenn ich es schaffe den Menschen ein "Hallo" und ein Lächeln zu geben, ist das cool, sollte es nicht gehen, ist es kein Beinbruch. Viele machen sich bestimmt nicht mal Gedanken, wie sie eigentlich wirken und ich finde Selbstreflexion ist wichtig, quasi ein Update für uns über uns. Na ja genug der Psychologischen Gedanken.

Deadpooline

 

17.4.16 21:32
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


/ Website (17.4.16 23:57)
Hallo, also ich weiß genau was du meinst. Ich bin nämlich auch einer dieser schüchternen Menschen. Und brauche einfach gewisse Zeit bis ich auftaue. Dann überrasche ich die Leute manchmal. Weil sie das nicht erwartet hatten, dass ich ja doch eine Stimme habe.ha Leider ist es nun mal so das die meisten Leute sich nicht die Zeit nehmen, jemanden näher kennen zu lernen. Nachdem das erste Vorurteil gefällt wurde.
Naja aber es gibt schlimmeres. Man darf nicht alles zu ernst nehmen. Immer locker bleiben. Dann wird das mit der Schüchternheit auch besser. Man wird offener. Also ich versuche es jedenfalls.^
Die Hauptsache ist das die Menschen die uns wichtig sind wissen wie wir wirklich sind.
LG Loreen


Deadpooline (23.7.16 23:04)
Hallo,
freut mich zu hören, auch wenn das vielleicht irgendwie falsch klingt :D
Es ist immer gut die richtigen Menschen zu kennen

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