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Chaos im Kopf!

Holla Allerseits!

ja, ich habe schon lange nichts mehr geschrieben, aber es kam mir nicht sehr schlau vor, etwas zu schreiben, wenn ich so verwirrt und wütend bin. Es reicht, wenn Chaos in meinem Kopf herrscht, da brauche ich es nicht auch noch hier drin.

Meine Eltern scheinen von hier fliehen zu wollen. Es ist ein einziges Hin und Her. Mal waren sie kurz davor, das Haus ohne jegliche Hilfe zu verkaufen, dann kam wieder etwas dazwischen und nun haben sie einen Makler. Hat aber nicht viel verändert, die Leute, die es fast gekauft hätten können nun doch nicht. Das ist ja schön und gut, dass da wenigstens irgendetwas läuft, aber es bedeutet nun mal auch, dass sie einmal sagen "Ja, sieht so aus, als hätten wir unseren Käufer" und dann wieder "Nein, wir müssen uns einen neuen suchen". Aber ich bin es ja gewohnt, dass sich Dinge kontinuierlich verändern. Ich darf nun immer mein Zimmer sauber halten, weil ja jederzeit neue Besucher reinschneien könnten *bah* es nervt! Und schon geht es wieder los, ich fühle so eine Enttäuschung und Wut gegenüber meinen Erzeugern, aber ich weiß egal was ich sage, es würde ausarten in "Ja, wie lange sollen wir dich denn noch beherbergen?" oder "Du hast doch alles, was du brauchst" Nein, das habe ich nicht. Es gibt viele Dinge, die andere in meinem Alter können, die kann ich nicht. Nehmen wir mal an, ich müsste ein Bad putzen. Nein, ich habe keinen blassen Schimmer, wie das geht. Früher, wenn ich gefragt habe, ob ich helfen soll war die einzige Antwort "Ne, ne. Lass mich das mal lieber machen" so nach dem Thema: Am schluss ist noch was kaputt oder nicht ganz sauber. 

Ja, sie haben mir ja angeboten, ich könne mitziehen, aber im Gegensatz zu ihnen habe ich mir hier einen richtig großen liebensweten Freundeskreis aufgebaut. Ich kann hier nicht weg. Na ja was soll ich sagen, schon gefühlsmäßig stecke ich in einer Zwickmühle. Natürlich liebe ich meine Eltern, aber ich bin wie bereits erwähnt sauer und enttäuscht. Sie haben mich bereits gefragt, wo ich dann hinziehen will. Hier wären 3 kleinere Städte zur Auswahl. Aber mal im Ernst. Ich stecke mitten in den Prüfungsvorbereitungen und das will ich jetzt als einzige Sorge haben!!!!!

Letztens habe ich einer guten Bekannten bei einem Umzug geholfen in ein WG Zimmer. Sie hat sich gezwungen gefühlt auszuziehen und meinte auch, eigentlich sei sie noch gar nicht bereit, sie fühlt sich nicht erwachsen genug. Ich hab das Gefühl, dass ich mein halbes Leben als unvorbereiteter Semierwachsener bestreiten darf. Ich habe Angst. Aber ich weiß auch, ich bin nicht allein. 

Deadpooline

 

18.5.16 15:15


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sozialer Abtörner - Schüchternheit

Holla Allerseits!

Heute war ich spazieren. Jap, das klingt nach dem aufregendsten Erlebnis, das man haben kann. Hier war kein schönes Wetter, Regen und Kälte. Aber ich mag das, da treffe ich wenig Menschen, denen ich freundlicherweise ins Gesicht blicken und dabei ein "Hallo" nuscheln sollte. Klar, zwischen Dorf und Stadt ist da noch einmal ein Unterschied, ich bin auf dem Dorf groß geworden, lebe jetzt aber seit einigen Jahren in der Stadt. Man merkt es. Im Dorf kennt man sich oftmals und so ziemlich jeder lächelt und lässt dabei ein "Hallo" oder "Grüß Gott" verlauten. In der Stadt hingegen sehen viele nur den Boden an und sind weit davon entfernt einen Gruß zu verbalisieren. Ich bin inzwischen einer dieser Menschen. 

Es war nicht meine Absicht so zu "werden", aber die Umgebung macht vieles aus. Ich mag die Stadt, vieles ist leicht zu erreichen. Nun ja aber die Menschen schauen oft so aus, als hätten sie in ihrem Leben nur in saure Äpfel gebissen, alle sind gestresst. Ich bin lediglich übertrieben schüchtern. Menschen, die mich kaum kennen würden sagen ich sei unhöflich, aber das war nie meine Absicht. Genau so geht es, denke ich, vielen anderen schüchternen Menschen auch. Sie wollen ja freundlich lächeln und etwas sagen, aber irgendetwas in ihrem Leben hat sie so beeindruckt, dass es nicht gehen will. 

Heute beim spazieren waren mehr Menschen unterwegs als erwartet. Ich habe den meisten ein Lächeln geschenkt, bei ein paar zu Boden gesehen, aber niemanden wirklich ein "Hallo" hören lassen. Ich schäme mich dafür, denn ich selber mag unfreundliche Menschen nicht, die sind meistens unangenehme Genossen. Aber ich will ja auch nicht so sein und ich kämpfe dagegen an. Dennoch bleibt dieses dämliche Hallo im Hals stecken. So ein Mist! Eben bei diesem Spaziergang aber dachte ich darüber nach, also über die beiden Seiten, introvertierter und extrovertierter Mensch. Genügend meiner engen Freunde sind schüchtern, aber wenn sich ein bisschen auftauen, sind sie die lebenslustigsten Personen und deswegen liebe ich sie so. Ich selber bin ein super Beispiel dafür, dass man gewisse schüchterne nur ein bisschen anstacheln muss, ich bin total ruhig, wenn man mich kennen lernt, meine Meinung behalte ich erstmal für mich und Menschen, die gerade das erste Mal auf mich treffen, nennen mich ein süßes, kleines Mädchen. Ein anderer Spitzname war auch "niedliche Elfe". Das war bevor sie mich richtig kennen lernten. Danach bin ich der verrückte Freak oder auch das kleine Teufelchen

Wenn ich davor still im Auto saß und aus dem Fenster gestarrt habe, dann singe ich jetzt laut mit und tanze (soweit das auf einem Sitz geht) mit. Ich bin so unmusikalisch, ich habe null rhythmus- Gefühl. Stört aber keinen und mich in diesem Augenblick erst recht nicht. 

Doch um noch einmal zurück zum gedachten Thema zu kommen, nicht jeder Mensch, der zu Boden schaut ist mies gelaunt, manche sind einfach nur schüchtern (Jap, ich habe ziemlich lange für diese Erkenntnis gebraucht...) Doch ich weiß nun einmal von meinen Vögelchen, dass mich bestimmte Menschen schon als sehr unangenehm unfreundlichen Menschen wahrgenommen habe, weil ich zu schüchtern war. Ich kann es ihnen nicht verübeln, wenn ich mir mal selber begegnen würde, würde ich mich auch für unhöflich halten. Aber inzwischen hat es für mich mehr Prorität, wer ich für meine Freunde bin und als gute Freundin tauge ich laut Erfahrungsberichten auf jeden Fall. Deswegen, wenn ich es schaffe den Menschen ein "Hallo" und ein Lächeln zu geben, ist das cool, sollte es nicht gehen, ist es kein Beinbruch. Viele machen sich bestimmt nicht mal Gedanken, wie sie eigentlich wirken und ich finde Selbstreflexion ist wichtig, quasi ein Update für uns über uns. Na ja genug der Psychologischen Gedanken.

Deadpooline

 

17.4.16 21:32


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